Wangener Weg gut geebnet - Wochenblatt

Wangener Weg gut geebnet
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29. Juni 2017
Die Stadt Wangen geht in Sachen sozialer Wohnungsbau einen eigenen Weg. In der Bregenzer Straße in Wangen steht nun das erste Haus (kl. Foto). Vorausgesetzt es findet sich wieder ein Investor, entstehen bis 2019 in Epplings weitere zwölf Wohnungen Fotos: vio

Am 1. August können die ersten Bewohner in die Sozialwohnungen in der Bregenzer Straße einziehen. Der Bau ist mittlerweile bekannt als Vorzeigeobjekt „Wangener Weg“. Jetzt geht die Stadt in Sachen sozialem Wohnungsbau einen weiteren Schritt: In Epplings könnten nach diesem Modell bis 2019 weitere zwölf Wohnungen entstehen.

Wangen– „Wir sind sehr zufrieden, wie es mit dem Projekt in der Bregenzer Straße geklappt hat. Von der Suche nach einem Investor bis zum Bezug hat es jetzt eineinhalb Jahre gedauert,“ sagt Liegenschaftsamtsleiter Armin Bauser. Diese erste Erfolgsgeschichte hat OB Michael Lang und die Verwaltung dazu ermutigt, den „Wangener Weg“ weiter zu beschreiten.

Zur Vorgeschichte: Günstigen Wohnraum in Wangen zu bekommen ist seit vielen Jahren schwierig. Die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen, für die die Stadtverwaltung zuständig ist, macht es nicht einfacher.

So kam man in der Verwaltung auf die Idee, ein Grundstück für den Bau eines Gebäudes mit Sozialwohnungen auszuschreiben – in Erbpacht für 50 Jahre. Als Investor wurde die Baugenossenschaft Wangen (BG) gefunden. Sie hat das Wohnhaus nun gebaut und vermietet es an die Stadt. Damit kann diese wiederum die sechs etwa 80 Quadratmeter großen Wohnungen für Personen mit Wohnberechtigungsschein anbieten, zu einem Preis von maximal 5,50 Euro pro Quadratmeter.

Nun macht die Stadt den nächsten Schritt in Sachen sozialer Wohnungsbau: Sie schreibt ein Grundstück in der Straße beim „Epplingser Bach“ auf der Gemarkung Deuchelried nach dem beschriebenen Modell aus und sucht so erneut einen Investor. Am Dienstagabend hat der Deuchelrieder Ortschaftsrat einstimmig den Weg dafür freigemacht. Möglich wäre dort laut Armin Bauser ein Gebäude mit bis zu zwölf unterschiedlich großen Wohneinheiten. Noch muss sich dafür natürlich erst ein Investor finden, doch im Liegenschafts-amt denkt Bauser bereits weiter, salopp ausgedrückt, an den „Wangener Weg Volume 3“.

Soll heißen: Hinter dem „Aufwind“-Haus in der Maria-Catharina-Reichstraße 1 böte ein weiteres städtisches Grundstück Potenzial für bis zu 20 Wohnungen. Eine Entscheidung diesbezüglich fällt aber erst in einer der Gemeindesratssitzungen nach der Sommerpause.

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