BERLIN (dpa) — Kundge­bun­gen und Tausen­de Polizis­ten auf den Straßen — Berlin stellt sich auf die üblichen Aktio­nen zum Tag der Arbeit ein. In der Nacht gab es verein­zelt Festnahmen.

Bereits am Vortag des 1. Mai haben in Berlin Tausen­de Menschen demons­triert und gefei­ert. Größten­teils verlie­fen die Protes­te nach Angaben der Polizei ruhig.

Bei einer Demons­tra­ti­on von Feminis­tin­nen und Feminis­ten in Prenz­lau­er Berg war die Stimmung am Samstag­abend jedoch aufge­heizt. Farbbeu­tel flogen, Schei­ben wurden einge­schmis­sen, Pyrotech­nik gezün­det. Mehrfach stopp­te die Polizei den Protest­zug. Nach Angaben einer Polizei­spre­che­rin kam es zu Angrif­fen auf Einsatz­kräf­te. Es habe verein­zelt Festnah­men gegeben, so die Sprecherin.

Rund 1600 Polizis­ten waren nach Angaben der Spreche­rin am Samstag in der Stadt im Einsatz. Am gesam­ten Wochen­en­de sind es nach Angaben von Innen­se­na­to­rin Iris Spran­ger (SPD) bis zu 6000 — auch von der Bundes­po­li­zei und aus anderen Bundes­län­dern. Es wird erwar­tet, dass es am 1. Mai wie in den vergan­ge­nen Jahrzehn­ten zu Gewalt­aus­brü­chen von Links­au­to­