Die bishe­ri­ge Mitte-Links-Regie­rung von Giusep­pe Conte in Rom ist zerbro­chen. Was kommt danach? Vieles ist ungewiss. Klar erkenn­bar ist die Angst mancher Politi­ker in Itali­en vor dem Votum der Bürger bei Wahlen.

In Itali­en beraten Politi­ker der großen Koali­ti­ons­part­ner über Lösungs­we­ge aus der Regie­rungs­kri­se. Die Abgeord­ne­ten­kam­mer in Rom unter­brach am Donners­tag wegen der unkla­ren Lage ihre Sitzung.

Die Nachrich­ten­agen­tur Ansa berich­te­te, Kammer­prä­si­dent Rober­to Fico wolle Minis­ter­prä­si­dent Giusep­pe Conte im Namen aller Fraktio­nen auffor­dern, die Situa­ti­on im Parla­ment zu erläutern.

Am Mittwoch hatte sich die Split­ter­par­tei Italia Viva von Ex-Premier Matteo Renzi aus der Mitte-Links-Regie­rung zurück­ge­zo­gen. Damit hat die Koali­ti­on keine Mehrheit