ISNY — Es ist wieder so weit – 73 Schüle­rin­nen und Schüler haben in diesem Jahr ihre Ausbil­dung an der Natur­wis­sen­schaft­lich-Techni­schen Akade­mie erfolg­reich abgeschlos­sen. Als ausge­bil­de­te Techni­sche Assis­ten­ten in den Berei­chen Chemie (CTA), Biotech­no­lo­gie (BioTA) und Infor­ma­tik (AIK) können sie nun die Welt der Wissen­schaft erobern. Die Schüler des Fachbe­reichs PTA erhal­ten ihre Abschluss­zeug­nis­se erst nach einem halbjäh­ri­gen Apothekenpraktikum.

Die Abschluss­ze­re­mo­nie der drei Fachrich­tun­gen fand dieses Jahr aufgrund der steigen­den Infek­ti­ons­zah­len getrennt statt. Jedes Berufs­kol­leg organi­sier­te eine eigene Veran­stal­tung. Bei den Biotech­no­lo­gi­schen Assis­ten­ten überreich­te der Fachbe­reichs-Schul­lei­ter Nico Laur den schick geklei­de­ten Absol­ven­ten ihre Zeugnis­se. Mit einer humor­vol­len Anspra­che zwischen knusp­ri­gen Snacks und prickeln­den Geträn­ken gratu­lier­te er den frisch­ge­ba­cke­nen BioTA: „Trotz der schwie­ri­gen Anfangs­zeit mit Homeschoo­ling und Lehrerwech­sel, haben alle Schüler ihr bestes gegeben. Wir Lehrer und die ganze Schule sind unglaub­lich stolz, dass so viele ihren Abschluss erfolg­reich gemeis­tert haben. Und das mit sehr guten Noten.“ Damit überreich­te Laur dem Jahrgangs­bes­ten Lukas David Motz gleich drei Auszeich­nun­gen: Mit einer 1,3 im Schnitt erhielt der ausge­lern­te Biotech­no­lo­ge sowohl den Abschluss­preis der VDI-Fachge­sell­schaft Techno­lo­gies of Life Science als auch den Preis der Gesell­schaft Deutscher Chemi­ker und den diesjäh­ri­gen Unter­neh­mens-Förder­preis. Die Firma Minaris Regene­ra­ti­ve Medici­ne GmbH aus München sponser­te den diesjäh­ri­gen Förder­preis in Form eines Jahres­a­bos der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“.

Auch die Zweit­bes­ten des diesjäh­ri­gen Abschluss­jahr­gangs mit einem Schnitt von 1,5 erhiel­ten jeweils eine Anerken­nung. Luise Pröbs­tl und Andrea Rentzsch nahmen freudig überrascht ihren Abschluss­preis der VDIFach­ge­sell­schaft Verfah­rens­tech­nik- und Chemie­in­ge­nieur­we­sen entge­gen. Am Ende der Zeugnis­über­ga­be hatte Laur noch eine Überra­schung in petto. Per Video­nach­richt gratu­lier­ten die Comedi­ans Erkan und Stefan allen BioTA Absol­ven­ten der nta Isny und sorgten so für einige Lacher.

Genau­so ereig­nis­reich ging es am Abend bei der Zeugnis­über­ga­be der Chemi­ker weiter. Fachbe­reichs­lei­ter der CTA Jürgen Nowar­ra gratu­lier­te seinen Schütz­lin­gen. „Alle Schüler haben Ehrgeiz und Ausdau­er bewie­sen. Ihre Stärken und Kennt­nis­se können sie nun bei ihren neuen Arbeit­ge­bern einbrin­gen. Ich bin mir sicher, durch die regel­mä­ßi­gen Labor­prak­ti­ka sind sie perfekt auf das kommen­de Berufs­le­ben vorbe­rei­tet.“ In der festlich dekorier­ten Mensa überreich­te Nowar­ra den Absol­ven­ten ihre Zeugnis­se. Als Jahrgangs­bes­te im Fachbe­reich Chemie erhielt Maria Müller den Absol­ven­ten­preis der Gesell­schaft Deutscher Chemi­ker. Das Wange­ner Unter­neh­men Lean Labs Pharma GmbH unter­stütz­te in diesem Jahr die nta Isny und stell­te einen weite­ren lukra­ti­ven Preis bereit. Die Auszeich­nung im Wert von 300 Euro ging ebenfalls an Frau Müller.

Der Fachbe­reich Infor­ma­tik feier­te am Tag darauf seinen gelun­ge­nen Abschluss. Schul­lei­ter des Berufs­kol­legs AIK Herr Prof. Dr. Xiaolin Zhou hatte die Ehre, allen Absol­ven­ten persön­lich zu gratu­lie­ren. Gemein­sam mit den Abschluss­zeug­nis­sen richte­te er noch ein paar Worte an jeden seiner Schüler. Die abgeschlos­se­nen Prüfun­gen und gute Noten sorgten für eine entspann­te Stimmung bei den Lehrern und zukünf­ti­gen Infor­ma­ti­kern. Unter den Gästen der Zeremo­nie befand sich auch der Marke­ting­chef der Firma Sontheim. Der Elektro­sys­tem­an­bie­ter aus dem Allgäu sponser­te in diesem Jahr den Abschluss­preis im Fachbe­reich Infor­ma­tik. Daniel Magnus überreich­te im Namen des Unter­neh­mens persön­lich den Preis an den Jahrgangs­bes­ten Daniel Eremen­ko. „Wir bei Sontheim stellen sehr gerne ehema­li­ge Schüler der nta ein.

Sie verfü­gen über solides Grund­wis­sen und verste­hen, wie Technik bis ins Kleins­te funktio­niert. Bei uns können die Absol­ven­ten nach einer kurzen Einar­bei­tung eigen­stän­dig arbei­ten, weil sie an