FRIEDRICHSHAFEN — 20.000 Euro von Oberbür­ger­meis­ter Andre­as Brand gehen an die Tafel für Nahrungs­mit­tel und Hygieneprodukte.

Die 30 ehren­amt­li­chen Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter der Tafel Fried­richs­ha­fen sind seit einigen Wochen extrem gefor­dert. Wie in allen Tafeln in Deutsch­land hat die Zahl der Kunden zugenom­men: Zum einen bringt die allge­mei­ne Teuerungs­ra­te und der Anstieg der Lebens­hal­tungs­kos­ten viele Menschen in finan­zi­el­le Engpäs­se, hinzu kommen aber auch viele ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge, die sich die sehr günsti­gen Lebens­mit­tel im Tafel-Laden in der Kepler­stra­ße besorgen.

Im Tafel-Laden werden für wenige Cent, eher für einen symbo­li­schen Preis, gespen­de­te und oft kurz vor dem Verfall stehen­de Lebens­mit­tel verteilt. Doch längst reichen die angebo­te­nen Produk­te nicht mehr für alle Bedürf­ti­gen aus, auch wenn die Menge pro Einkauf bereits reduziert wurde.

Um die Tafel in dieser schwie­ri­gen Situa­ti­on als wichti­ges und nieder­schwel­li­ges Hilfs­an­ge­bot in Fried­richs­ha­fen aufrecht zu erhal­ten, unter­stützt sie Oberbür­ger­meis­ter Andre­as Brand mit einer Spende über 20.000 Euro. Die Spende stammt aus den Aufsichts­rats­ver­gü­tun­gen, die der Oberbür­ger­meis­ter aus seiner Tätig­keit in den Stiftungs­un­ter­neh­men erhält und die er – bis auf einen Freibe­trag in Höhe von 6.100 Euro pro Jahr – an die Stadt ablie­fert. Aus diesen Aufsichts­rats­ver­gü­tun­gen werden gemein­nüt­zi­ge und mildtä­ti­ge Zwecke gefördert.

„Gerade jetzt ist schnel­le und unmit­tel­ba­re Hilfe für Bedürf­ti­ge wichtig und die Tafel gehört dabei zu den zentra­len Anlauf­stel­len in unserer Stadt“, betont Oberbür­ger­meis­ter Brand.

Elke Rumpf, stell­ver­tre­ten­de Tafel-Vorsit­zen­de, und Marika Schus­ter, Markt­lei­te­rin des Tafel-Ladens, freuen sich über diesen großzü­gi­gen Geldbe­trag