VILLINGEN-SCHWENNINGEN (dpa) — Wichti­ge Themen hat sich die Südwest-CDU vorge­nom­men für ihren Partei­tag, von der Energie­kri­se bis zur Zukunft des Landes­ver­bands. Inwie­weit die Zukunft des Landes­vor­sit­zen­den Thema wird, ist indes ungewiss. Fest im Sattel sitzt Thomas Strobl aber nicht mehr.

Die Südwest-CDU will sich nach den Wahlschlap­pen der Vergan­gen­heit am heuti­gen Samstag (10.00 Uhr) auf einem Partei­tag in Villin­gen-Schwen­nin­gen (Schwarz­wald-Baar-Kreis) mit der Zukunft des Landes­ver­bands ausein­an­der­set­zen. Der Leitan­trag, der dort beschlos­sen werden soll, beschäf­tigt sich mit den Ergeb­nis­sen einer Zukunfts­kom­mis­si­on, die fast ein Jahr lang Reform­vor­schlä­ge erarbei­tet hat. Mit einer Probe­mit­glied­schaft oder mehr Betei­li­gungs­for­ma­ten soll die Partei attrak­ti­ver gemacht werden. Die Hoffnung ist, dass vor allem mehr junge Mitglie­der eintreten.

306 Delegier­te sollen dabei sein, auch eine Podiums­dis­kus­si­on ist geplant zu den Vorschlä­gen der Zukunfts­kom­mis­si­on. Eine große Ausspra­che in Richtung Vergan­gen­heit werde nicht erwar­tet, heißt es aus dem Landes­ver­band mit Verweis auf die Arbeit der Kommis­si­on und die Einbe­zie­hung vieler Mitglieder.

Thema wird auch die Frauen­quo­te für Partei- und Wahllis­ten sein: Im Septem­ber hatte die CDU-Bundes­par