BAD WALDSEE — Über 37 Jahre hat Peter Blank für die Stadt Bad Waldsee gearbei­tet, davon 32 Jahre für die Städti­schen Rehakli­ni­ken. Vergan­ge­ne Woche wurde er feier­lich in den Ruhestand verabschiedet.

„Jetzt ist er da – der Tag, an dem Sie, lieber Herr Blank, in den Ruhestand verab­schie­det werden. Für Sie sicher­lich ein Tag mit ganz unter­schied­li­chen Gefühlen. 

Für Ihre Mitar­bei­ter, für uns, für mich – geht heute ein Mann von Bord, der auch mir stets mit hoher fachli­cher und mensch­li­cher Kompe­tenz ein guter Gesprächs­part­ner und Ratge­ber war“, sagte Oberbür­ger­meis­ter Matthi­as Henne in seiner Verab­schie­dungs­re­de. Peter Blank sei 32 Jahre das Gesicht und der Kopf, aber auch das Herz der Städti­schen Rehakli­ni­ken gewesen. Maßgeb­lich betei­ligt sei er am Ausbau des Gesund­heits­stand­orts Bad Waldsee gewesen. 

Unter seiner Leitung wurden mehr als 35 Millio­nen Euro in den Klinik­stand­ort inves­tiert – „stets mit Weitblick und zum Wohle der Gesund­heits­stadt Bad Waldsee“, wie der Oberbür­ger­meis­ter betonte. 

Weiter blick­te er auf die großen Meilen­stei­ne des geschätz­ten Direk­tors zurück, wie den Bau der Waldsee-Therme, den Bau des medizi­ni­schen Thera­pie­zen­trums MTrain, den Umbau des Kurmit­tel­hau­ses, der Neubau des Maximi­li­an­ba­des, die Sanie­run­gen des Mayen­ba­des sowie des Elisa­be­then­ba­des und natür­lich den Neubau der Wellness- und Sauna­an­la­ge für die Waldsee-Therme. „Bei all den großen und richtungs­wei­sen­den Inves­ti­tio­nen waren Ihnen Ihre Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter immer das ALLERWICHTIGSTE – verbun­den mit aufrich­ti­ger und gegen­sei­ti­ger Wertschät­zung.“ Als Direk­tor der Städti­schen Rehakli­ni­ken habe er dafür gesorgt, dass die fast 500 Betten der Klinik Maximi­li­an­bad, der Klinik Mayen­bad und Klinik Elisa­be­then­bad immer bestens ausge­las­tet waren, außer während der Corona-Hochpha­se. Diese Pande­mie habe den Direk­tor die letzten zwei Jahre gehörig gefor­dert und ihm sicher­lich unzäh­li­ge schlaf­lo­se Nächte bereitet. 

„Sie aber, lieber Herr Blank, haben diese Heraus­for­de­rung hervor­ra­gend angenom­men, mit Ihrem Team Lösun­gen gefun­den und die Mitar­bei­ter stets mitge­nom­men. Zwei Ihrer Häuser mussten während der Hochpha­se sogar nach und nach geleert werden, damit diese im Bedarfs­fall als Notfall­kli­ni­ken zur Versor­gung von Corona-Patien­ten zur Verfü­gung gestellt werden können. So etwas gab es in der Geschich­te unserer Klini­ken, unserer Stadt noch nie! Meine Damen und Herren – auch daran sieht man, wie dringend und wichtig ein Kranken­haus und damit verbun­den Patien­ten­bet­ten sind – und das hier in Bad Waldsee!“ Oberbür­ger­meis­ter Matthi­as Henne dankte Peter Blank für seinen unermüd­li­chen Einsatz, gerade auch in der extrem heraus­for­dern­den Corona-Zeit. 

„Die Stadt Bad Waldsee, der Gemein­de­rat, Bürger­meis­te­rin Monika Ludy und ich ganz persön­lich sind Ihnen, lieber Herr Blank, zu großem Dank verpflich­tet“, sagte er und wünsch­te ihm nun zum Abschied viele schöne und vor allem entspann­te Stunden mit seiner Familie und für seine Freizeit­ak­ti­vi­tä­ten – ganz ohne Terminstress. 

Monika Ludy
Aus dem Nähkäst­chen plauder­te Bürger­meis­te­rin Monika Ludy in ihrer ganz persön­li­chen Abschieds­re­de. Sie kenne den Peter bereits seit dem Kinder­gar­ten. Beide hätten sich für densel­ben Beruf entschie­den und beide hätten sich bei der Stadt Bad Waldsee bewor­ben und diesel­ben Lehrmeis­ter, den damali­gen Bürger­meis­ter Rudolf Forcher und den damali­gen 1. Beigeord­ne­ten Alfons Fiegel, gehabt. Sein Herz habe immer für die Kurbe­trie­be gebrannt, den größten und bedeu­tends­ten Eigen­be­trieb der Stadt. Nun hätten sich vor zwei Jahren ihre Wege in Bad Waldsee wieder gekreuzt. „Ich hätte gerne noch länger mit Dir zusam­men­ge­ar­bei­tet. Vielen Dank, Du wirst mir fehlen.“ 

Bernhard Schul­tes
Im Namen des Gemein­de­ra­tes sprach Bernhard Schul­tes seinen Dank und zudem sehr viel Lob für die geleis­te­te Arbeit aus. „Diese Stadt verdankt Peter Blank viel, er hat die Klini­ken mit viel Erfolg und durch mehre­re Krisen geführt.“ 

Dr. Maria-Elisa­beth Rabanus 
Für die rund 500 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter sprach Dr. Maria-Elisa­beth Rabanus ihren Dank aus. Peter Blank habe die Städti­schen Rehakli­ni­ken in einem Topzu­stand hinter­las­sen. Die Anfor­de­run­gen an die Reha würden sich ständig ändern. Für die Mitar­bei­ter sei er immer ein Ansprech­part­ner für alle Belan­ge gewesen, stets respekt­voll und freundlich. 

Micha­el Weiß 
Auch der ehema­li­ge Perso­nal­rats­vor­sit­zen­de Mich