BERLIN (dpa) — «Sehr intel­li­gen­ter Anschlag»: Nach der mutmaß­li­chen Sabota­ge an den Nord-Stream-Pipelines plant die EU Belas­tungs­test für die kriti­sche Infra­struk­tur. Die UN ist besorgt wegen mögli­cher Umwelt-Folgen.

EU-Innen­kom­mis­sa­rin Ylva Johans­son hat die mutmaß­li­che Sabota­ge an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 als Warnruf bezeich­net und einen Belas­tungs­test für die kriti­sche Infra­struk­tur in Europa angekündigt.

«Wir (die EU-Kommis­si­on) werden uns jetzt an alle Mitglied­staa­ten wenden und wir werden einen Belas­tungs­test durch­füh­ren in Bezug auf die kriti­sche Infra­struk­tur», sagte die Schwe­din im ZDF-«heute journal».

Angesichts der Lecks in den Pipelines sprach sie von einem «Anschlag», der eine «Eskala­ti­on» und «eine Bedro­hung» sei. «Soweit ich es beurtei­len kann, ist es ein sehr intel­li­gen­ter Anschlag, der nicht verübt worden sein kann von einer norma­len Gruppe von Menschen», sagte die Kommis­sa­rin. Das Risiko sei groß, dass ein Staat dahin­ter stehe. «Wir haben natür­lich einen Verdacht. Aber es ist zu früh, das abschlie­ßend zu beurteilen.»

US-Außen­mi­nis­te­ri­um: «Derzeit me