Die Kabinetts­vor­la­ge ist geschrie­ben, aber noch sind nicht alle Fragen geklärt. Das Innen­mi­nis­te­ri­um setzt sich für messer­freie Zonen in Baden-Württem­berg ein. Eine Stadt zeigt bereits großes Interesse.

Ein 22-Jähri­ger wird am helllich­ten Tage in Stutt­gart in einen Hinter­halt gelockt, verprü­gelt und mit einem Messer getötet. Blumen, Bilder und Kerzen am Tatort erinnern noch immer an den jungen Mann, der im vergan­ge­nen Oktober jäh aus dem Leben geris­sen wurde. Tödli­che Messer­an­grif­fe wie dieser sind keine Selten­heit: Bei jedem zweiten Fall von Mord oder Totschlag im Südwes­ten ist ein Messer im Spiel. Laut Innen­mi­nis­te­ri­um überleb­ten das 24 Menschen im vergan­ge­nen Jahr nicht.

Das Ressort von Minis­ter Thomas Strobl (CDU) will solche Taten erschwe­ren und es Kommu­nen erleich­tern, gegen Messer­an­