Nach dem jüngs­ten Ansturm auf die Ausflugs­ge­bie­te im Südwes­ten ist die Lage an Dreikö­nig zunächst ruhig geblie­ben. «Die Maßnah­men wirken, es sind sehr viele Kräfte im Einsatz», sagte ein Sprecher des Polizei­prä­si­di­ums Offen­burg am Mittwoch­mit­tag. Das Verkehrs­auf­kom­men im Nordschwarz­wald sei deutlich gerin­ger. Stau gebe es vor allem an den Sperrungen.

In der Gemein­de Dobel im Landkreis Calw war der Andrang am Mittwoch zunächst gering. Nach Angaben der Polizei in Pforz­heim füllten sich die Parkplät­ze am Vormit­tag erst nach und nach, bis die Zufahrt am Mittag gesperrt wurde. Auch an kleine­ren Rodel­hän­gen blieb die Lage entspannt. Im Nordschwarz­wald gab es zuletzt vieler­orts chaoti­sche Szenen auf Parkplät­zen und Staus, etwa weil die Winter-Ausflüg­ler ihre Autos am Straßen­rand geparkt hatten.

Viele Menschen zog es am Mittwoch auch auf den Kandel bei Freiburg. Dort herrsche erheb­li­cher Betrieb, sagte ein Polizei­spre­cher. Es gebe jedoch keine großen Beschwer­den. Die Zufahrt zum Hausberg von Waldkirch (Kreis Emmen­din­gen) sollte zur Mittags­zeit ebenfalls gesperrt werden.

Nach den Weihnachts­fei­er­ta­gen und am vergan­ge­nen Wochen­en­de waren zahlrei­che Autofah­rer in die Ausflugs­ge­bie­te im Schwarz­wald und auf der Schwä­bi­schen Alb geströmt. Viele Menschen dräng­ten sich auf Schlit­ten­hän­gen und Winter­wan­der­we­gen. Appel­le von Politik und Polizei, überfüll­te Gebie­te wegen der Corona-Pande­mie nicht mehr anzufah­ren, waren bislang meist verhallt.