BAD WALDSEE — Seine kämpfe­ri­sche und emotio­na­le Rede überzeug­te die CDU-Mitglie­der am Samstag­abend in der Durles­bach­hal­le in Reute. Mit 98 Prozent der Stimmen ist Raimund Haser als Landtags­kan­di­dat für den Wahlkrei­ses Wangen-Iller­tal nominiert worden.

Eine Legis­la­tur­pe­ri­ode und zwar seit 2019 ist Haser für den Wahlkreis 68 Wangen-Iller­tag schon im Landtag. Dort ist er naturschutz‑, medien‑, sowie vertrie­be­nen-politi­scher Sprecher der CDU-Landtags­frak­ti­on.

Mit einem nicht minder erfolg­rei­chen Ergeb­nis von 113 Stimmen von insge­samt 121 abgege­be­nen, wurde die in Amtzell wohnhaf­te und als Rechts­an­wäl­tin in Ravens­burg tätige Silke Reitsam-Surbeck als Ersatz­kan­di­da­tin nominiert.

Voll im Wahlkampf­mo­dus zeigte sich der Ehren­gast des Abends bei seiner Rede. Die Spitzen­kan­di­da­tin der CDU Baden-Württem­berg und jetzi­ge Kultus­mi­nis­te­rin, Susan­ne Eisen­mann.

„Die aktuell schwie­ri­ge Zeit mit „Corona-Leugnern“ und einer zuneh­mend egois­ti­schen Gesell­schaft muss den Menschen wieder Haltung und Orien­tie­rung geben“, forder­te die Minis­te­rin.

Den Schul­start am Montag bezeich­ne­te die Kultus­mi­nis­te­rin als „neuen Normal­be­trieb unter Pande­mie-Bedin­gun­gen“. „Einen komplet­ten Lockdown in der Bildung wird es in  Baden-Württem­berg nicht mehr geben“, so ihre klare Ansage.

Bilder: Oliver Hofmann