BERLIN (dpa) — Nie hat Repor­ter ohne Grenzen so viele gewalt­sa­me Angrif­fe gegen Journa­lis­ten in Deutsch­land gezählt. Das hat Folgen fürs Ansehen: Die Bundes­re­pu­blik steigt im inter­na­tio­na­len Vergleich ab — erneut.

Die Organi­sa­ti­on Repor­ter ohne Grenzen (RSF) hat Deutsch­land in der weltwei­ten «Ranglis­te der Presse­frei­heit» erneut herab­ge­stuft. Die Bundes­re­pu­blik rangiert nun drei Plätze tiefer auf Rang 16 — hinter Ländern wie Litau­en, Jamai­ka und den Seychellen.

Die Ranglis­te wird an diesem Diens­tag in Berlin veröf­fent­licht. RSF begrün­de­te das Abrut­schen Deutsch­lands mit gleich mehre­ren Negativ-Fakto­ren. «Für diese Entwick­lung sind drei Gründe zentral: eine Gesetz­ge­bung, die Journa­lis­tin­nen und Journa­lis­ten sowie ihre Quellen gefähr­det