BAD WALDSEE/REUTE — Das sechs­te Fußball­camp des SV Reute spreng­te alle Rekor­de – 15 Betreu­er und 72 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren waren mit dabei und hatten vom 22. bis 24. Juli am Reute­ner Durles­bach gemein­sam viel Spaß. Das Camp war erstmals vor den Sommer­fe­ri­en angesetzt, was sich als Volltref­fer erwies.

Vom Kreis­ju­gend­ring waren acht 10-Mann-Zelte ausge­lie­hen, das Camp hatte mit der aufge­bau­ten Zeltstadt das Flair eines Festi­vals. Die Teilneh­mer wurden über alle Alters­klas­sen hinweg in Gruppen einge­teilt, damit sollte das Mitein­an­der gestärkt werden und gegen­sei­ti­ge Verant­wor­tung von Älteren und Jünge­ren geför­dert werden. In einer Olympia­de hatten die Teams während des Camps diver­se Mannschafts­auf­ga­ben zu absolvieren. 

Bereits in der ersten Nacht wurde das Camp von einem nahen­den Gewit­ter bedroht, die Betreu­er entschie­den sich aus Sicher­heits­grün­den rasch für den Notfall­plan und evaku­ier­ten das Camp in die Durles­bach­hal­le. Dank der sponta­nen Unter­stüt­zung von einigen Eltern ging alles trotz bereits tief schla­fen­der Kinder geord­net und zügig über die Bühne. 

Highlight war der Eltern­abend am Samstag. Nach einem gemein­sa­men Elfme­ter­tur­nier gab’s Lecke­rei­en vom Grill, die Eltern hatten zahlrei­che Salate und Nachspei­sen mitge­bracht und für ein wahres Schlem­mer­büf­fet gesorgt. Rund 200 Eltern und Geschwis­ter ließen sich das Event nicht entge­hen, die Atmosphä­re war phäno­me­nal und sehr famili­är. Am späte­ren Abend gab’s noch eine stimmungs­vol­le Fackel­wan­de­rung sowie für die Älteren ein „Horror­ka­bi­nett“.

Kulina­risch wurden die Kinder beim Camp bestens versorgt. Der SV Reute durfte sich hier über eine tolle Unter­stüt­zung der Bäcke­rei Hepp, Metzge­rei Frank und des Gasthaus Stern freuen. Freiland­ei­er Atzen­reu­te (Familie Schweg­ler) sponser­te zahlrei­che Eier. Dank geht auch an Holzlie­fe­rant Gerwin Dangel sowie die freiwil­li­ge Feuer­wehr. Beson­ders bedan­ken möchte sich der SVR bei den vielen helfen­den Händen der Eltern sowie bei den Anwoh­nern rund um das Sport­ge­län­de für die aufge­brach­te Toleranz während des Camp-Wochenendes.

Nach einem letzten gemein­sa­men Frühstück konnten die Kinder am Sonntag wieder in die Hände der Eltern überge­ben werden, sowohl Betreu­er als auch Kinder freuten sich auf einen ausge­dehn­ten Mittagsschlaf.