LAUPHEIM — Die Lauphei­mer Bürger­stif­tung unter­stützt den Kinder- und Jugend­sport des SV Sulme­tin­gen mit 1.000 Euro. Mit der Spende wurde ein Riesen­ball für die Abtei­lung Kinder­tur­nen und Kinder­leicht­ath­le­tik mitfinanziert. 

370 Kinder profi­tie­ren vom neu angeschaff­ten Spiel- und Sport­ge­rät nun in der Abtei­lung Kinder­tur­nen und Kinder­leicht­ath­le­tik. Nachwuchs­ar­beit wird beim SV Sulme­tin­gen großge­schrie­ben: „Über alle Abtei­lun­gen verteilt sind bei uns 576 Kinder und Jugend­li­che aktiv“, freut sich Andrea Dehler vom Sulme­tin­ger Verein. Eine tolle Quote, zumal der „SVS“ mit über 2.000 Mitglie­dern mittler­wei­le der zweit­größ­te Sport­ver­ein in Laupheim und den Teilor­ten ist. 

Der 1.500 Euro teure Ball wurde von der Bürger­stif­tung mit zwei Drittel bezuschusst. „Bewegung ist eines der wichtigs­ten Dinge der Gesund­heits­för­de­rung und des gemein­sa­men Erlebens“, so Stiftungs­vor­stand Chris­ti­an Strie­bel. „Gemein­sam Sport treiben und fröhlich sein war für die Kinder und Jugend­li­chen in den letzten beiden Jahren der Pande­mie leider nicht immer möglich.“ Um gesund­heit­li­che und seeli­sche Proble­me vorzu­beu­gen und den Kindern eine optima­le Bewegungs­för­de­rung anzubie­ten, versu­chen die Verei­ne ständig neue Möglich­kei­ten und Konzep­te rund um das Thema Bewegung umzuset­zen. „Vor allem für Kinder, die ja bekannt­lich „keine Bremsen haben“, sondern von Natur aus einen großen Drang zur Bewegung, waren die beiden letzten Jahren der Pande­mie eine harte Zeit“, berich­tet Andrea Dehler. 

Daher hat der Verein die Gelegen­heit genutzt und das Projekt „Bewegung kennt keine Grenzen — Kinder haben keine Bremsen“ gestar­tet. Hier sollen die Kinder vielfäl­ti­ge Bewegungs­er­fah­run­gen, die mit Spiel und Spaß verbun­den sind, sammeln ohne dabei eine vorge­ge­be­ne Grenze zu setzen. Hinter­grund dazu ist, dass der Bewegungs­drang oft mit Ungewiss­heit verbun­den ist. Kinder müssen immer wieder neue Situa­tio­nen selbst einschät­zen und bewäl­ti­gen, denn nur so haben sie die Möglich­keit ausrei­chend Eigen­ver­ant­wor­tung zu entwi­ckeln und (neue) Fähig­kei­ten zu stärken. Der Riesen­ball ist für den Einsatz im Innen- und Außen­be­reich vorge­se­hen. Beson­ders für Kinder, die unter motori­schen Defizi­ten leiden ist er ein ideales Trainings­ge­rät, das laut Andrea Dehler in den letzten Wochen schon rege zum Einsatz gekom­men ist: „Die Kinder sind davon begeistert“.