BERLIN (dpa) — Kaum Dynamik beim Infek­ti­ons­ge­sche­hen: Das RKI meldet 6325 Corona-Neuin­fek­tio­nen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 81,1.

Beim Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Deutsch­land gibt es derzeit kaum Dynamik. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuin­fek­tio­nen liegt nach Angaben des Robert Koch-Insti­tuts bei 81,1.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 81,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,8. Die Gesund­heits­äm­ter in Deutsch­land melde­ten dem RKI binnen eines Tages 6325 Corona-Neuin­fek­tio­nen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6726 Anste­ckun­gen gelegen.

Deutsch­land­weit wurden den neuen Angaben zufol­ge binnen 24 Stunden 68 Todes­fäl­le verzeich­net. Vor einer Woche waren es 59 Todes­fäl­le gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pande­mie 4.089.476 nachge­wie­se­ne Infek­tio­nen mit Sars-CoV‑2. Die tatsäch­li­che Gesamt­zahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infek­tio­nen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Klini­ken aufge­nom­me­nen Corona-Patien­ten je 100.000 Einwoh­ner inner­halb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,79 an (Freitag: 1,95). Ein Wochen- oder Monats­ver­gleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmel­dun­gen nicht möglich.

Ein bundes­wei­ter Schwel­len­wert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospi­ta­li­sie­rungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regio­na­ler Unter­schie­de nicht vorge­se­hen. Der bishe­ri­ge Höchst­wert lag um die Weihnachts­zeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genese­nen gab das RKI mit 3.841.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Betei­li­gung einer nachge­wie­se­nen Infek­ti­on mit Sars-CoV‑2 gestor­ben sind, stieg auf 92.686.