BERLIN (dpa) — Um 33 Prozent ist die Inzidenz im Wochen­ver­gleich gesun­ken. Ein Herbst­fe­ri­en-Effekt? Das RKI warnt trotz sinken­der Corona-Zahlen: Die Exper­ten sehen einen steigen­den Trend bei Atemwegserkrankungen.

Die rückläu­fi­ge Entwick­lung bei den gemel­de­ten Corona-Neuin­fek­tio­nen in Deutsch­land könnte laut Robert Koch-Insti­tut (RKI) mit den Herbst­fe­ri­en zusam­men­hän­gen und nur vorüber­ge­hend sein. Vergan­ge­ne Woche seien die Sieben-Tage-Inziden­zen in allen Bundes­län­dern und Alters­grup­pen gesun­ken, heißt es im RKI-Wochen­be­richt von Donnerstagabend.

«Hierbei muss weiter­hin der Faktor der Schul­fe­ri­en mit bedacht werden, der sowohl Kontakt- als auch Testver­hal­ten beein­flusst.» Der Inzidenz-Rückgang betrug demnach im Vergleich zur Woche zuvor insge­samt 33 Prozent.

In dieser Woche ist die Zahl der gemel­de­ten Anste­ckun­gen weiter gesun­ken. Im Großteil der Bundes­län­der war am Montag oder Diens­tag Feiertag.

Auch weniger schwe­re Krankheitsverläufe

Rückläu­fig war vorige Woche laut RKI-Bericht aber nicht nur die Inzidenz: Auch wurden weniger schwe­re Covid-19-Verläu­fe erfasst. Die geschätz­te Zahl der Arztbe­su­che in dem Zusam­men­hang fiel im Wochen­ver­gleich ebenfalls gerin­ger aus, ebenso die Zahl der Labor­tests auf Sars-CoV‑2. Bei der Virus­last im Abwas­ser zeigte sich beim Großteil der unter­such­ten Stand­or­te ein fallen­der Trend — diese Art der Überwa­chung ist unabhän­gig von der Inanspruch­nah­me von Tests.

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