GELSENKIRCHEN (dpa) — Der neue Meister im Sport­holz­fäl­len ist Robert Ebner aus Bickels­berg (Baden-Württem­berg). Er setzte sich bei dem Wettbe­werb am Samstag in Gelsen­kir­chen gegen seine Konkur­ren­ten durch und sorgte in einer Diszi­plin laut den Veran­stal­tern noch für einen Weltre­kord: In 4,87 Sekun­den habe er mit einer Spezi­al-Motor­sä­ge drei Schei­ben von einem senkrecht veran­ker­ten Baumstamm gesägt.

«Ich habe immer an die Säge geglaubt und wollte es allen bewei­sen. Ich wollte Weltre­kord schnei­den und das Ding nach Hause bringen», wurde Ebner zitiert.

Veran­stal­ter des Wettbe­werbs war ein Motor­sä­gen-Herstel­ler. In sechs Diszi­pli­nen traten zehn Männer gegen­ein­an­der an. Unter anderem mussten sie mit einer zwei Meter langen Handsä­ge eine Schei­be Holz (46 Zenti­me­ter Durch­mes­ser) von einem Baumstamm absägen. In einer anderen Diszi­plin mussten die Wettkämp­fer mit einer beson­de­ren Motor­sä­ge, die 27 Kilogramm schwer ist und rund 80 PS hat, drei Baumschei­ben abtren­nen. Hier brach Ebner den Weltrekord.

Die zehn Teilneh­mer hatten sich zuvor in zwei Wettkämp­fen für die Deutsche Meister­schaft quali­fi­ziert. Der Sieger hat nun nach Angaben eines Veran­stal­tungs­spre­chers die Möglich­keit, sich für die Weltmeis­ter­schaft zu quali­fi­zie­ren. Nachdem die Deutsche Meister­schaft im vergan­ge­nen Jahr wegen Corona ohne Publi­kum statt­fand, waren in diesem Jahr 500 Zuschau­er zugelassen.