Der ehema­li­ge Bundes­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er (CSU) hat seine Rolle bei der Vermitt­lung eines Masken-Geschäfts zu Beginn der Corona-Pande­mie 2020 vertei­digt. Man sei damals in einer Notsi­tua­ti­on gewesen, beton­te Scheu­er am Mittwoch als Zeuge im Masken-Unter­su­chungs­aus­schuss des bayeri­schen Landtags. Alle hätten das Ziel gehabt, den Engpass bei Corona-Schutz­mas­ken zu besei­ti­gen und zu helfen. Er habe es deshalb für wichtig gehal­ten, Angebo­te an die zentra­len Stellen weiter­zu­lei­ten. Denn er habe es als seine Pflicht angese­hen, nach bestem Wissen und Gewis­sen mitzu­hel­fen. Sonst hätte es den Vorwurf der Untätig­keit und noch viel mehr gegeben. «Ich würde alles genau­so wieder machen», beton­te der CSU-Politiker.

Scheu­er hatte damals ein Masken-Liefer­an­ge­bot einer Firma aus Nieder­bay­ern an die Staats­re­gie­rung vermit­telt. Tatsäch­lich kam das Geschäft am Ende zustan­