PARIS/BERLIN (dpa) — Das neue deutsch-franzö­si­sche Tandem mit Scholz und Macron im Sattel läuft noch nicht so richtig. Die Diffe­ren­zen traten zuletzt offen zu Tage. Ein gemein­sa­mes Mittag­essen soll für Entspan­nung sorgen.

Knapp ein Jahr ist es her, dass Olaf Scholz sich im Pariser Elysée­pa­last beim franzö­si­schen Präsi­den­ten Emmanu­el Macron als der neue Bundes­kanz­ler vorstell­te. Damals lief es alles in allem noch ganz gut im deutsch-franzö­si­schen Verhältnis.

Scholz versi­cher­te, dass er mit Macron für ein starkes Europa an einem Strang ziehen wolle. Und Macron wünsch­te sich ein ähnlich gutes Zusam­men­spiel mit Scholz wie mit dessen Vorgän­ge­rin Angela Merkel. «Wir haben den Willen manifes­tiert, zusam­m