MÜNCHEN (dpa) — Erst sagte er nichts, dann gab es ein Teilge­ständ­nis — und jetzt legte er noch einmal nach: Scheib­chen­wei­se räumt Alfons Schuh­beck vor Gericht die Vorwür­fe gegen sich ein.

Der Star-Koch Alfons Schuh­beck hat sein Geständ­nis im Prozess um Steuer­hin­ter­zie­hung ausge­wei­tet und Compu­ter­ma­ni­pu­la­tio­nen auch in seinem Restau­rant «Südti­ro­ler Stuben» einge­räumt. Fehlen­de Rechnungs­num­mern im Kassen­sys­tem seien «auch auf Compu­ter­ma­ni­pu­la­tio­nen zurück­zu­füh­ren, für welche letzt­end­lich ich verant­wort­lich bin», sagte der 73 Jahre alte Gastro­nom am Freitag vor dem Landge­richt München I. «Es gibt hier keinen fremden Dritten, der hierfür verant­wort­lich ist.»

Bereits am Mittwoch hatte Schuh­beck ein weitge­hen­des Geständ­nis abgelegt, sich dabei aber haupt­säch­lich auf sein anderes Restau­rant «Orlan­do» bezogen. Für die «Südti­ro­ler Stuben» hatte er damals nur generell Verant­wor­tung übernom­men und angege­ben, er könne sich nicht erinnern, wie die Manipu­la­tio­nen konkret abgelau­fen seien.

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