«Es wäre unrea­lis­tisch, an die WM zu denken», sagte der Speed­spe­zia­list der «Bild»-Zeitung. Die WM in Corti­na d’Ampez­zo (Itali­en) findet vom 9. bis 21. Febru­ar statt.

Bei einem optima­len Heilungs­ver­lauf hofft der 27-Jähri­ge, zum vorletz­ten Weltcup-Rennen am 6. März im norwe­gi­schen Kvitfjell wieder fit zu sein. «Und wenn alles perfekt läuft, kann es sein, dass ich für Kvitfjell wieder parat bin, vielleicht auch schon vorher, als Test für die nächs­te Saison», sagte der fünfma­li­ge Weltcup-Sieger.

Bei dem Eingriff am 26. Novem­ber wurde der Oberschen­kel­kopf geschlif­fen, um ihn passend für die Hüftpfan­ne zu machen. Dreßen geht davon aus, dass dadurch der Grund für seine starken Schmer­zen besei­tigt wurde. «Das sollte mit dieser OP Vergan­gen­heit sein», sagte der Oberbayer.

Noch nicht abschlie­ßend geklärt ist, ob sich der Sieger der Abfahrt in Kitzbü­hel 2018 noch einem zweiten Eingriff an der Hüfte unter­zie­hen muss, um freie Gelenk­kör­per­chen zu entfer­nen. «Die Unbekann­te ist immer noch das Teil, das drin ist. Ob es Proble­me macht, wird man erst sehen, wenn ich wieder Skifah­ren kann», sagte der Olympia-Fünfte von Pyeong­chang 2018.