LICHTENSTEIN/ALBSTADT (dpa/lsw) — Skifah­rer auf der Schwä­bi­schen Alb müssen sich auf höhere Preise einstel­len. Steigen­de Energie­prei­se und höhere Mindest­löh­ne machen den Betrei­bern von Skilif­ten Probleme.

Auch auf der Schwä­bi­schen Alb erhöhen die Skilift­be­trei­ber ihre Preise wegen der gestie­ge­nen Energie­kos­ten. Die Beträ­ge würden mehr oder weniger einheit­lich sein, sagte der Geschäfts­füh­rer des Touris­mus­ver­bands Schwä­bi­sche Alb, Louis Schumann. «Ein dynami­sches Preis­sys­tem wie auf dem Feldberg wird nicht etabliert. Die Preise, die im Inter­net ausge­wie­sen sind, bleiben auch so wie sie sind». Der Liftver­bund Feld hatte mitge­teilt, dass bei der Vorab­bu­chung über das Inter­net ein Preis angezeigt werde, der unter anderem von der Auslas­tung der Anlagen abhän­ge. Der Mindest­preis für eine Erwach­se­nen-Tages­kar­te beträgt demnach 39 Euro.

Laut Schumann sind die Liftbe­trei­ber auf der Alb deutlich kleiner und hätten nicht die entspre­chen­den techni­schen Möglich­kei­ten für ein varia­bles System. Der größte Kosten­trei­ber seien die Energie­prei­se. Kunst­schnee werde auf der Schwä­bi­schen Alb nicht produziert.

«Durch den einge­führ­ten Mindest­lohn steigen die Löhne um 15 Prozent und die Energie­kos­ten sind exorbi­tant gestie­gen», sagte Jochen Gekeler