Bundes­weit steigt die Inzidenz, in Baden-Württem­berg ebenso. Die dritte Welle türmt sich nach Ansicht von Exper­ten auf. In Schrozberg ist sie längst angekom­men: Die kleine Gemein­de muss sich zur Wehr setzen, nachdem die Zahl der Neuin­fek­tio­nen gerade­zu explo­diert ist.

Birgit Kammlei­ter kann nur noch staunend auf die Zahlen schau­en, die Tag für Tag auf dem Compu­ter-Bildschirm ihrer Apothe­ke auftau­chen. Die Kurve, die im Diagramm die Corona-Belas­tung ihrer kleinen Gemein­de Schrozberg im Hohen­lo­hi­schen wider­spie­gelt, kennt seit Tagen nur eine Richtung: nach oben. Und wie. Inner­halb von nur einer Woche ist aus ihrer Kommu­ne einer der bundes­wei­ten am stärks­ten belas­te­ten Corona-Hotspots gewor­den. Und die Spitze ist noch nicht erreicht.

Die sogenann­te Inzidenz verfünf­fach­te sich in nur einer Woche und erreich­te am Mittwoch einen vergleich­bar astro­no­mi­schen Wert von 1065,5 Fällen pro 100 000 Einwoh­ner binnen sieben Tagen. Insge­samt wurden in diesem Zeitraum 62 Neuin­fek­tio­nen mit der briti­schen Mutati­on des Virus in der 5800 Einwoh­ner-Kommu­ne regis­triert, wie der Landkreis mitteil­te. Weite­re Großaus­brü