BIBERACH — Je schnel­ler ein Notarzt vor Ort die richti­ge Diagno­se stellen kann, desto geziel­ter können die Erstmaß­nah­men ergrif­fen werden. Im Landkreis Biber­ach sollen dabei ab sofort auch Ultra­schall­ge­rä­te in den Notarzt­ein­satz­fahr­zeu­gen (NEF) helfen. Die arztbe­setz­ten Rettungs­mit­tel an allen Stand­or­ten im Kreis wurden mit mobilen Sonogra­fie-Geräten ausge­stat­tet. Finan­ziert wurde die neue Medizin­tech­nik von den Krankenkassen. 

„Wir erhof­fen uns dadurch, schnellst­mög­lich zu einer Diagno­se zu kommen“, sagt Notarzt Philipp Ganter, der ebenso wie Notarzt Ulf Schürch Ärztli­cher Verant­wort­li­cher im Rettungs­dienst beim DRK-Kreis­ver­band Biber­ach ist. Die Kolle­gin­nen und Kolle­gen würden für den Einsatz der Ultra­schall-Geräten noch eigens geschult, um künftig mit den sonogra­fi­schen Unter­su­chun­gen überprü­fen zu können, ob beispiels­wei­se eine innere Blutung vorliegt. 

Ulf Schürch weist zwar auf die Gefahr hin, dass durch die Sonogra­fie im Ernst­fall zu viel Zeit verlo­ren gehen könnte. Aber mit einer versier­ten Anwen­dung durch