MECKENBEUREN — Noch im Dezem­ber war die Rede davon, dass nach der Öffnung des Kreis­impf­zen­trums in der Oberschwa­ben­hal­le in Ravens­burg 750 Perso­nen pro Tag geimpft werden können. Jetzt steht die Eröff­nung der Kreis­impf­zen­tren unmit­tel­bar bevor, und nun ist die Rede von 24 Perso­nen pro Tag in Ravens­burg. Ähnlich desolat sieht es im Impfzen­trum in der Messe­hal­le in Fried­richs­ha­fen aus, wo laut Auskunft des Landrats­am­tes maximal 500 Perso­nen pro Woche geimpft werden können. Landtags­kan­di­dat Jonathan Wolf im Kreis Ravens­burg, der auch Mecken­beu­ren, Tettnang und Neukirch umfasst, bemän­gelt diese desola­te Situa­ti­on sowie die mangeln­de Transparenz.

Zudem ist die Termin­ver­ein­ba­rung kompli­ziert. Am 19.01. sollten die ersten Termin­ver­ein­ba­run­gen möglich sein. Jedoch war es nicht möglich, durch­zu­kom­men, die Nummer war ständig belegt. Versuch­te man es online, stell­te man fest, dass man keine Termi­ne ankli­cken konnte.

Man darf nicht verges­sen, dass es momen­tan um die Gruppe der über 80 jähri­gen geht. Diese Hürden sind jedoch für viele Senio­ren nicht überwind­bar. Wer keine Kinder oder Verwand­ten hat, die das für sie organi­sie­ren, wird keinen Termin bekom­men. Fatal wäre es, wenn dann aus der gerin­gen Betei­li­gung auf die Impfwil­lig­keit geschlos­sen würde. Daher fordern Wolf und der Ortsver­ein nachdrück­lich Unter­stüt­zung bei der Terminvereinbarung.

Ein weite­res Problem stellt sicher­lich der Trans­port zum Impfzen­trum dar. Selbst wenn wir nicht so winter­li­che Straßen­ver­hält­nis­se hätten, wäre es schwie­rig bis unmög­lich, beispiels­wei­se von Waldburg, Berga­treu­te, Neukirc