WASHINGTON (dpa) — Vorerst muss der ehema­li­ge US-Präsi­dent weiter ohne Twitter als Sprach­rohr auskom­men. Das könnte sich ändern, sollte Elon Musk den Kurznach­rich­ten­dienst übernehmen.

Der frühe­re US-Präsi­dent Donald Trump hat im juris­ti­schen Kampf gegen die Sperrung seines Twitter-Kontos eine Schlap­pe erlit­ten. Ein Bundes­rich­ter im US-Bundes­staat Kalifor­ni­en wies eine entspre­chen­de Klage Trumps ab.

Der Richter ließ Trump und seinen Anwäl­ten aber die Möglich­keit offen, diese in geänder­ter Form erneut einzu­rei­chen. Die Kläger würden nicht aus einer starken Positi­on heraus argumen­tie­ren, hieß es in der Urteils­be­grün­dung. Twitter sei ein priva­tes Unter­neh­men und der erste Verfas­sungs­zu­satz, der die Meinungs­frei­heit schützt, gelte für staat­li­che Eingrif­fe — nicht aber für angeb­li­che Eingrif­fe priva­ter Unter­neh­men, hieß es weiter.

Twitter wie auch Facebook und Youtube hatten Trumps Konten im Januar 2021 kurz vor dem Ende seiner