BERLIN (dpa) — Am Freitag veröf­fent­lich­te Taylor Swift ihr neues Album «Midni­ghts». Nur einen Tag später geht sie damit beim Strea­ming­dienst Spoti­fy bereits in die Geschich­te ein.

Mit ihrem neuen Album hat die US-Musike­rin Taylor Swift beim Strea­ming­dienst Spoti­fy zwei Rekor­de gebro­chen. «Midni­ghts» wurde inner­halb eines Tages öfter gestreamt als jedes Album zuvor, wie Spoti­fy am Samstag mitteil­te. Außer­dem sei die 32-Jähri­ge damit zum am meisten gestream­ten Künst­ler inner­halb eines Tages in der Geschich­te des Diens­tes gewor­den. Um wie viele Streams es sich dabei handel­te, gab Spoti­fy nicht an.

Als Reakti­on schrieb Swift auf Twitter: «Wie konnte ich so viel Glück haben, mit euch da draußen, die etwas so Unglaub­li­ches getan haben?!»

Dabei haben die Musike­rin und Spoti­fy nicht die einfachs­te Vergan­gen­heit. 2014, zur Veröf­fent­li­chung ihres später viel gerühm­ten und millio­nen­fach verkauf­ten Albums «1989», veran­lass­te sie, dass ihr gesam­tes Materi­al von dem Strea­ming­dienst entfernt wird — als Reakti­on darauf, dass Spoti­fy Musike­rin­nen und Musiker nicht angemes­sen vergü­te, wie sie damals erklär­te. 2017 kehrte sie mit ihrem Album «Reputa­ti­on» zu Spoti­fy zurück.

«Midni­ghts» ist das zehnte Album der Songwri­te­rin und elffa­chen Grammy-Träge­rin. Wie alle Vorgän­ger seit «Fearless» (2008) dürfte auch dieses Werk auf Platz eins der US-Charts — und der Hitlis­ten vieler anderer Länder — springen.