BAD WALDSEE – Die St. Elisa­beth-Stiftung hat ihre Dienst­ju­bi­la­re des Jahres 2021 geehrt. Corona-bedingt fand die Ehrung erst jetzt statt. Fünf Mitar­bei­te­rin­nen wurden für ihr 40-jähri­ges Dienst­ju­bi­lä­um mit der Golde­nen Ehren­na­del der Caritas ausge­zeich­net – eine Anerken­nung für die langjäh­ri­ge Betreu­ung von Menschen mit Behinderung.

Vorstän­din Andrea Thiele sprach allen Jubila­rin­nen – auch im Namen ihres Vorstands­kol­le­gen Matthi­as Ruf — Dank und Anerken­nung aus: „Für Ihre Treue und Ihren unermüd­li­chen Einsatz möchten wir Ihnen danken. Sie haben das Gesicht unserer Stiftung durch Ihr hohes Maß an Mensch­lich­keit mitge­prägt.“ Die meisten Geehr­ten haben als Heiler­zie­hungs­pfle­ge­rin­nen gearbei­tet. Alle haben über 40 Jahre lang Menschen mit Behin­de­rung im Alltag und durch das Leben beglei­tet und damit eine wertvol­le Rolle übernommen.

There­sia Schaut begann 1975 in Heggbach mit der Ausbil­dung zur Heiler­zie­hungs­hel­fe­rin. Zuletzt war sie im Tagdienst der Wohnge­mein­schaft Maro in Heggbach tätig. Ursula Guter starte­te 1981 bei den damali­gen „Heggba­cher Einrich­tun­gen“ mit der Ausbil­dung zur Heiler­zie­hungs­pfle­ge­rin. Bis heute arbei­tet sie in der Tages­för­der­stät­te im Haus Georg in Heggbach.

Karin Bacanovic–Weiser begann 1981 mit der Ausbil­dung zur Heiler­zie­hungs­pfle­ge­rin. Sie war in mehre­ren Wohnge­mein­schaf­ten in Heggbach tätig — zuletzt im Haus Martin. 

Susan­ne Danner hat 1981 als Erzie­he­rin im katho­li­schen Kinder­gar­ten Munder­kin­gen begon­nen. 1987 wechsel­te sie zur Werkstatt für Menschen mit Behin­de­rung in Ehingen, 1999 ins benach­bar­te Marian­na-Bloching-Haus. Rita Schult­heiß begann als Heiler­zie­hungs­pfle­ge­rin bei den „Heggba­cher Einrich­tun­gen“. Sie war in der Erwach­sen­bil­dung tätig. Als Fachfrau für Unter­stütz­te Kommu­ni­ka­ti­on hat sie sich beson­ders für Menschen mit schwe­rer Behin­de­rung einge­setzt. Seit 2015 ist sie in der Seelsor­ge der St. Elisabeth-Stiftung.