BIBERACH – Die Arbeit war durch­aus ambitio­niert, aber sie war erfolg­reich und sie hat sich gelohnt: Die Stadt Biber­ach ist mit dem European Energy Award in Gold ausge­zeich­net worden. 29 kommu­na­le Akteu­re aus verschie­de­nen europäi­schen Ländern haben am Donners­tag an dem von Klima-Agence und EEA organi­sier­ten Event in Luxem­burg teilge­nom­men, um ihre Auszeich­nung in Gold entge­gen­zu­neh­men. Für Biber­ach war Baubür­ger­meis­ter Chris­ti­an Kuhlmann dabei.

Für 13 der anwesen­den Gemein­den war es das erste Mal, dass sie mit einem Gold Award ausge­zeich­net wurden, Biber­ach gehör­te auch dazu. Bürger­meis­ter Chris­ti­an Kuhlmann, Leiter des Energie­teams bei der Stadt­ver­wal­tung, nahm die Auszeich­nung mit großer Freude entge­gen. Bereits 2014 und 2018 konnte sich die Stadt zerti­fi­zie­ren, damals noch in Silber. Die aktuel­le Auszeich­nung in Gold bestä­tigt die inten­si­ven Bemühun­gen der letzten Jahre im Bereich Klima­schutz und Energie­ein­spa­rung, mit großen Schrit­ten weiterzukommen. 

Die aktuel­le Energie­kri­se, ausge­löst durch den Angriff Russlands auf die Ukrai­ne, die Überschwem­mun­gen im Jahr 2021 und die anhal­ten­den Hitze­wel­len zeigen, wie wichtig es ist, sich auf allen Ebenen für den Klima­schutz und die Energie­wen­de einzu­set­zen. „Der European Energy Award beweist, was Gemein­den in Sachen Klima­schutz und Energie­wen­de leisten können“, beton­te die Präsi­den­tin des inter­na­tio­na­len Vereins European Energy Award (EEA) Gudrun Heute-Bluhm. Die vorbild­li­che Arbeit der Gemein­den sei das Funda­ment, auf dem die europäi­sche Klima­po­li­tik auf lokaler und regio­na­ler Ebene aufbaue, und der European Energy Award Gold würdi­ge die Anstren­gun­gen von stark engagier­ten Gemein­den. „Klima­neu­tra­li­tät in Europa kann nur mit Hilfe d