FRIEDRICHSHAFEN — Um die medizi­ni­sche Versor­gung geflüch­te­ter Menschen aus der Ukrai­ne gewähr­leis­ten zu können, hat die Stadt Fried­richs­ha­fen in der Ailin­ger Straße 10 ein Arztzim­mer einge­rich­tet. Einmal pro Woche, abwech­selnd Mittwoch­vor­mit­tag oder Donners­tag­nach­mit­tag, werden ab sofort allge­mein-medizi­ni­sche Sprech­stun­den angeboten.

Das Sprech­zim­mer ist schlicht und funktio­nal einge­rich­tet: eine Liege, ein Kühlschrank für Medika­men­te, ein abschließ­ba­rer Medika­men­ten­schrank, ein Wasch­be­cken sowie ein Schreib­tisch und Stühle. Über eine Verbin­dungs­tür kommt man ins Warte­zim­mer, in dem die Patien­tin­nen und Patien­ten so lange Platz nehmen können, bis sie aufge­ru­fen werden. 

Die wöchent­li­che Sprech­stun­de wird jeweils von einer Ärztin oder einem Arzt versorgt. Um Verstän­di­gungs­pro­ble­me auszu­schlie­ßen, stellt die Stadt Fried­richs­ha­fen die Dolmet­scher, die die Sorgen und gesund­heit­li­chen Beschwer­den vom Ukrai­ni­schen ins Deutsche übersetzen.
„Wir wollen die Menschen, die hierher­kom­men, allge­mein-medizi­nisch beraten und versor­gen. Damit können wir