LINDAU – Auch in diesem Jahr wird es keine Lindau­er Hafen­weih­nacht geben können.  Dies hat die Presse­stel­le der Stadt jetzt bekannt gegeben. Damit reagiert die Stadt auf die drama­tisch gestie­ge­ne Inzidenz­zahl im Landkreis Lindau.

Diese lag am Montag bei nahezu 328. Im Oktober, als die jetzt noch gelten­de Verord­nung für Märkte erlas­sen wurde, lag sie bei 46. Die Entwick­lung lasse keine Möglich­keit, die Hafen­weih­nacht im gewohn­ten stimmungs­vol­len Rahmen zu feiern.

„Wir haben alle Möglich­kei­ten disku­tiert“, sagt Presse­spre­cher Jürgen Widmer. Aber die Situa­ti­on am Hafen ermög­li­che keine wirkungs­vol­le Kontrol­le, ob die Besuche­rin­nen und Besucher geimpft, genesen oder getes­tet sind. „Die notwen­di­ge Securi­ty würde zwischen 50.000 und 60.000 Euro zusätz­lich kosten. Außer­dem haben in den vergan­ge­nen Tagen vermehrt Händler abgesagt, weil sie weder die Besuche­rin­nen und Besucher, noch ihre Mitar­bei­ter den Risiken einer mögli­chen Covid-Infek­ti­on ausset­zen wollten“, so Widmer weiter.

Die Organi­sa­to­ren im Kultur­amt tragen die Entschei­dung mit. Zwar waren dort alle Vorar­bei­ten abgeschlos­sen und man hätte am Mittwoch mit dem Aufbau der Buden begin­nen können. Aber auch dort herrsch­te angesichts der Entwick­lung der Infek­ti­ons­zah­len große Skepsis. Zumal die Verant­wort­li­chen mit einem großen Ansturm rechne­ten, weil in benach­bar­ten Regio­nen vermehrt Weihnachts­märk­te abgesagt wurden.

Auch ohne Hafen­weih­nacht soll die Lindau­er Insel weihnacht­lich geschmückt und beleuch­tet werden. „Ansons­ten hoffen jetzt auf das kommen­de Jahr“, so Widmer, „aber die Gesund­heit aller Betei­lig­ten hat natür­lich Vorrang.“ Im kommen­den Jahr soll d