FRIEDRICHSHAFEN — Vor dem Hinter­grund der drohen­den Energie­kri­se und aufgrund der neuen recht­li­chen Vorga­ben, wird die Beleuch­tung von mehre­ren öffent­li­chen Gebäu­den und Wahrzei­chen abgeschaltet. 

Nicht mehr beleuch­tet werden die Schloss­kir­che, die St. Nikolaus­kir­che am Adenau­er­platz, die Kirchen Ailin­gen und Berg, der Turm der St. Colum­ban-Kirche, das Zeppe­lin­denk­mal, die St. Vitus-Kapel­le in Fisch­bach, die Licht­flie­sen in der Fußgän­ger­zo­ne und die Baumbe­leuch­tung im Charlottenhof.

Dadurch, dass die Schloss­kir­che, die Kirche St. Nikolaus, die Kirchen Ailin­gen und Berg und der Turm der St. Colum­ban-Kirche nicht mehr angestrahlt werden, können in den Monaten Septem­ber bis Febru­ar rund 22.000 kWh Strom gespart werden. 

Eine Einspa­rung von rund 6.000 kWh Strom kann dadurch erreicht werden, dass das Zeppe­lin­denk­mal, die St. Vitus-Kapel­le in Fisch­bach, die Licht­flie­sen in der Fußgän­ger­zo­ne und die Baumbe­leuch­tung im Charlot­ten­hof nicht mehr angestrahlt oder beleuch­tet werden.
Der gesam­te Strom­ver­brauch für die Straßen­be­leuch­tung einschließ­lich der Beleuch­tung der genann­ten Gebäu­de belief sich im Zeitraum vom Januar bis Dezem­ber 2021 auf rund 1.875.000 kWh. Im Jahr 2015 lag der Verbrauch im gleichen Zeitraum noch bei 2.550.000 kWh. Die konti­nu­ier­li­che Reduzie­rung beim Strom­ver­brauch in den letzten Jahren ist darauf zurück­zu­füh­ren, dass die Stadt sukzes­si­ve auf LED-Beleuch­tung umgestellt hat.

Ende August wurde in Fried­richs­ha­fen eine Arbeits­grup­pe gebil­det, der Vertre­te­rin­nen und Vertre­ter aus verschie­de­nen Ämtern der Stadt­ver­wal­tung und der Stadt­mar­ke­ting Fried­richs­ha­fen GmbH angehö­ren. Feder­füh­rend für die Arbeits­grup­pe sind Erster Bürger­meis­ter Fabian Müller und das Stadtbauamt. 

„Wir setzen unseren bereits vor den Sommer­fe­ri­en einge­schla­ge­nen Kurs fort: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“, erklärt Erster Bürger­meis­ter Fabian Müller. „Denn jede auch noch so kleine Einspa­rung, die sinnvoll geleis­tet werden kann, zählt.“

Aus Sicher­heits­grün­den bleibt der Moleturm weiter­hin beleuch­tet. „Wenn wir die Beleuch­tung am Moleturm abschal­ten, muss die Mole und der Turm in der Nacht für Besucher gesperrt werden. „Ob dieser Schritt und etwai­ge andere Schrit­te folgen, wird daher wie bisher auch lageori­en­tiert und bedarfs­ab­hän­gig geprüft und entschie­den“, so Müller. Die Beleuch­tung am Podest auf dem Charlot­ten­hof bleibt ebenfalls aus Sicher­heits­grün­den derzeit angeschaltet.

Am 24. Augu