WANGEN — Für die Wange­ner Stadt­ver­wal­tung haben 30 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter unter­schied­lichs­ter VBerei­che am Donners­tag­mit­tag Flaggen gezeigt. Diese bezogen sich nicht automa­tisch, wie leicht zu vermu­ten wäre, auf einen mögli­chen Migra­ti­ons­hin­ter­grund, sondern symbo­li­sier­ten Länder, die einen nachhal­ti­gen Einfluss auf ihr Leben hatten oder haben.

Warum diese Unter­schei­dung? Laut Anita Mutvar, Integra­ti­ons­be­auf­trag­te der Stadt, kommt den Kommu­nal­ver­wal­tun­gen bei der Gestal­tung der wachsen­den gesell­schaft­li­chen Vielfalt eine entschei­den­de Rolle zu. Als einer der größten Arbeit­ge­ber in Deutsch­land erfül­len sie eine Vorbild­funk­ti­on. Dabei geht es um eine grund­sätz­li­che Haltung anderen Menschen gegen­über, ungeach­tet ihrer Weltan­schau­ung, Religi­on, Kultur, sexuel­len Orien­tie­rung, ihrem sozia­len Status oder ihrer ethni­schen Herkunft. „Diese Haltung ist unter den Kolle­gin­nen und Kolle­gen eine unent­behr­li­che Grund­la­ge. Diese Vielfalt prägt uns und unsere Arbeit“, sagt Mutvar. „Allein in Wangen leben Menschen aus über 100 unter­schied­li­chen Natio­nen, und wir entschei­den täglich, wie wir mit dieser Vielfalt umgehen: Ob wir Verschie­den­heit wahrneh­men, bewer­ten, eigene Muster und Bilder hinter­fra­gen oder manch­mal sogar als Kultur­mitt­le­rin­nen oder Kultur­mitt­ler einsprin­gen. Durch diese Aktion tragen wir aktiv dazu bei, Vielfalt nicht nur als einen selbst­ver­ständ­li­chen Bestand­teil unseres Alltags, sondern auch als wichti­gen Bestand­teil unserer Arbeit zu verdeut­li­chen.“

Die Aktion fand im Rahmen der „Inter­kul­tu­rel­len Wochen in Wangen“ statt. „Es lohnt sich das Programm anzuschau­en, das verschie­de­ne Angebo­te für Jung und Alt bis zum 8.10. bereit­hält“, sagt Mutvar.

Weite­re Programm­punk­te und Infor­ma­tio­nen zur Wange­ner Inter­kul­tu­rel­len Woche finden Sie unter:

http://www.jugendhaus-wangen.de/interkulturelle-woche/ oder

https://www.wangen.de/veranstaltungen.html