LEUTKIRCH — Die Gewin­ner der „Sterne des Sports“ in Bronze 2021 stehen fest. Diese wurden bei einer feier­li­chen Preis­ver­lei­hung in der Haupt­stel­le Leutkirch der Volks­bank Allgäu-Oberschwa­ben eG (VBAO) gekürt.

Entstan­den ist die Idee „Sterne des Sports“ zur Auszeich­nung des ehren­amt­li­chen Engage­ments von Sport-verei­nen durch eine Koope­ra­ti­on der Volks­ban­ken und Raiff­ei­sen­ban­ken und dem Deutschen Olympi­schen Sport­bund (DOSB) im Jahr 2004. Die Aktion hat sich mittler­wei­le als „Oscar“ des Breiten­sports etabliert und die VBAO hat sich in diesem Jahr erstma­lig daran beteiligt.

Bis zum 30.06.2021 konnten sich die Sport­ver­ei­ne in der Region, welche unter dem Dach des DOSB organi­siert sind, mit einem konkre­ten Projekt bei der VBAO bewer­ben. Die Jury bestand aus Werner Fehr (Kreis­vor­sit­zen­der Sport­kreis Lindau im BLSV e, V.), Eberhard Heurich (Vizeprä­si­dent im Sport­kreis Ravens­burg e. V.), Josef Hodrus (Vorstands­spre­cher der VBAO), Micha­el Panzram (Sport­re­dak­teur der Schwä­bi­schen Zeitung in Ravens­burg) und Ursula Schuma­cher (Leite­rin Radio 7 Drachen­kin­der in Ulm). Acht Verei­ne haben sich bewor­ben. „Wir sind immer wieder erstaunt, was ehren­amt­lich engagier­te Menschen alles auf die Beine stellen“, sagt Josef Hodrus. 

Die einge­reich­ten Konzep­te wurden von der Jury in erster Ebene nach Katego­rien wie gesell­schaft­li­che Wirksam­keit, Reaktio­nen auf Heraus­for­de­run­gen, Übertrag­bar­keit, Kommu­ni­ka­ti­on, Vernet­zung und Innova­ti­on bewer­tet. Alle Bewer­ber waren zur Preis­ver­lei­hung einge­la­den und hatten im Rahmen der Veran­stal­tung die Möglich­keit, ihren Verein und die Tätig­kei­ten vorzu­stel­len. „Es ist einfach klasse zu sehen, wie die Verant­wort­li­chen für ihre Verei­ne ‚brennen‘ und die verschie­de­nen Projek­te voran­trei­ben. Da ist einfach jeder ein Gewin­ner,“ so Ursula Schuhmacher.

Die Jury hat sich dazu entschie­den, neben den Plätzen eins bis drei nur vierte Plätze zu verge­ben. Diese fünf viert­plat­zier­ten Verei­ne erhal­ten einen Trost­preis in Höhe von 250 Euro für ihre Vereinskasse:
— Luftsport­grup­pe Isny e. V.
— Männer-Turn-Gemein­de 18949 e. V. Wangen im Allgäu
— Schüt­zen­ver­ein Edelweiß Beuren e. V.
— Tennis­club Wolfegg e. V.
— TSG LJG Unter­schwarz­ach e. V.

Den dritten Platz belegt der FC Isny e. V., welcher sich anläss­lich des 100. Jubilä­ums 2024 neu aufge­stellt hat. Der FC Isny e. V. sieht die Jugend als tragen­de Säule für den Verein und fördert und fordert dies entspre­chend. Während der Corona-Pande­mie wurde die Jugend­ar­beit über ein extra für die Jugend­li­chen ausge­ar­bei­te­tes Brain­ki­ne­tik Training über das Video­kon­fe­renz­tool „zoom“ auch während der Lockdown-Monate aktiv gestal­tet. Das Webtrai­ning mit allen Jungend­staf­feln des Vereins wurde sehr gut angenom­men und der Verein konnte den Kontakt zu den Mitglie­dern aufrecht­erhal­ten. Der FC Isny e. V. erhält ein Preis­geld in Höhe von 500 Euro für den dritten Platz.

Platz zwei geht an den Deutschen Gehör­lo­sen-Sport­ver­band. Er setzt sich dafür ein, dass Gehör­lo­se gehört werden und diesen Menschen auch im Sport mehr Beach­tung geschenkt wird. Beispiels­wei­se berich­tet Peter Haupt als Vereins­ver­tre­ter über Wettkampf­ver­an­stal­tun­gen wie die Deaflym­pics für den Gehör­lo­sen­sport oder die Special Olympics für Menschen mit geisti­ger oder mehrfa­cher Behin­de­rung. Er wünscht sich mehr Aufmerk­sam­keit für diese beiden Veran­stal­tun­gen und setzt sich als einer der wenigen hören­den Perso­nen im Verein unter anderem auch dafür ein. Der Deutsche Gehör­lo­sen-Sport­ver­band darf sich über ein Preis­geld in Höhe von 1.000 Euro freuen. Das Preis­geld wird für die Anschaf­fung eines vereins­ei­ge­nen Busses verwen­det, um das Winter­sport-Equip­ment trans­por­tie­ren zu können.

„Sterne des Sports“ in Bronze ist die Sport­ge­mein­de Nieder­wan­gen e. V. – dieser Verein ist somit auf erster Ebene Sieger der