LUDWIGSBURG (dpa/lsw) — Monster­kür­bis­se auf der Waage: Der schwers­te Kürbis Europas ist in Ludwigs­burg bei Stutt­gart gekürt worden. Auch die deutschen Meister nahmen teil, der Titel ging aber an einen Altbekannten.

Der schwers­te Kürbis Europas kommt erneut aus Itali­en. Beim Wettwie­gen am Sonntag in Ludwigs­burg setzte sich der Vorjah­res­sie­ger und Weltre­kord­hal­ter Stefa­no Cutru­pi mit einem 1100,5 Kilogramm-Kürbis deutlich durch — sein «schwers­ter» Konkur­rent war das Gemüse von Iwan Horde aus den Nieder­lan­den mit 891,5 Kilo.

Züchter aus Deutsch­land, den Nieder­lan­den, Belgi­en, Itali­en und Öster­reich waren mit ihren größten Kürbis­sen angereist und hatten sich dem Wettbe­werb gestellt.

Züchter Cutru­pi aus Radda in Chian­ti (Itali­en) hatte im vergan­ge­nen Jahr mit einem 1226 Kilogramm schwe­ren Kürbis bereits einen Weltre­kord aufge­stellt. Zur Europa­meis­ter­schaft in diesem Jahr reiste er mit drei Kürbis­sen an, von denen einer in die Wertung einging. Auch die diesjäh­ri­gen deutschen Meister Jakob und David Frommelt aus Erkheim (Bayern) waren beim Wiegen mit dabei. Die Brüder sind mit 15 und 17 Jahren die jüngs­ten deutschen Titel­trä­ger im Kürbis­züch­ten, sie beleg­ten mit 789,5 Kilo den dritten Platz in der Kürbis-Wertung.

Fast alle Sieger­kür­bis­se bleiben nach dem Wiegen im Blühen­den Barock in Ludwigs­burg. Sie werden beim Kürbisschlacht­fest am 5. Novem­ber und am Thanks­gi­ving-Wochen­en­de Ende Novem­ber geöff­net, um an das Saatgut im Inneren zu gelangen.

In den Gärten rund um das Ludwigs­bur­ger Schloss sind bei der jährli­chen Kürbis­aus­stel­lung unzäh­li­ge Exempla­re und riesi­ge Kürbis-Skulp­tu­ren zu se