STUTTGART/GÜTERSLOH (dpa/lsw) — Erst vor kurzem schlu­gen die Kommu­nen Alarm: Der Rechts­an­spruch auf einen Kita-Platz könne wegen massi­ven Perso­nal­man­gels nicht erfüllt werden. Eine neue Studie zeigt: Das dürfte ein Dauer­zu­stand werden.

In Baden-Württem­berg fehlen nach einer neuen Studie im kommen­den Jahr 57.600 Kitaplät­ze. Trotz des massi­ven Ausbaus in den vergan­ge­nen Jahren gebe es noch immer viel zu wenige Plätze, um den Betreu­ungs­be­darf der Eltern zu decken, heißt es in einer Analy­se der Bertels­mann Stiftung vom Donners­tag. Um dieses Ziel zu errei­chen, müssten die Kommu­nen als Kita-Träger zusätz­lich 16 800 Fachkräf­te einstel­len. Die Stiftung schätzt die Kosten dafür auf über 700 Millio­nen Euro jährlich — weite­re Betriebs- und Baukos­ten noch nicht eingerechnet.

Die Zahlen belegen laut den Exper­ten der Bertels­mann Stiftung, dass Baden-Württem­berg den Rechts­an­spruch auf einen Kitaplatz auch bis 2023 nicht für