Angesichts des weitrei­chen­den Lockdowns geht der Handels­ver­band Baden-Württem­berg von Umsatz­ver­lus­ten in Höhe von 2,5 bis 3 Milli­ar­den Euro aus. Die Mittwoch starten­den und bis 10. Januar geplan­ten Schlie­ßun­gen von Geschäf­ten, die keine Ware für den tägli­chen Bedarf verkau­fen, betref­fen nach Verbands­an­ga­ben vom Sonntag etwa 20 000 Betrie­be und 250 000 Beschäf­tig­te im Südwes­ten. «99 Prozent dieser Unter­neh­men sind kleine und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men», hieß es weiter. Insge­samt stelle der Einzel­han­del den dritt­größ­ten Wirtschafts­zweig im Land dar.

«Ein großer Teil dieser enormen Wirtschafts­kraft steht nächs­tes Jahr vor dem finan­zi­el­len Aus, wenn jetzt nicht dementspre­chend große Unter­stüt­zung seitens der Politik kommt», sagte Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Sabine Hagmann laut Mittei­lung. Der Handel sollte im Dezem­ber wie die Gastro­no­mie behan­delt werden und von den Dezem­ber­hil­fen profi­tie­ren. Ab Januar müsse dann eine neue Form der Finanz­hil­fe gefun­den werden, hieß es weiter.

Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (S