KÜRNBACH — Mehr als 60 Teilneh­me­rin­nen und Teilneh­mer kamen Ende Mai zum 39. Sensen­mäh­kurs des Landkrei­ses ins Oberschwä­bi­sche Museums­dorf Kürnbach. Nach zwei Jahren pande­mie­be­ding­ter Pause erleb­te der Kurs, der vom Landschafts­er­hal­tungs­ver­band und der Natur­schutz­be­hör­de Biber­ach organi­siert wurde, einen Teilnehmerrekord. 

Sechs Uhr morgens: das Gras taufrisch und so leich­ter zu mähen. Der Erste Landes­be­am­te des Landkrei­ses Biber­ach, Walter Holder­ried, begrüß­te die „Mahder und Mahde­rin­nen“ vor dem Tanzhaus im Oberschwä­bi­schen Museums­dorf Kürnbach. Nach Eintei­lung von Mähgrup­pen führte er die Gruppe auf eine der wertvol­len Streu­obst­wie­sen des Museums­dor­fes. Auf einer Fläche von zehn Hektar wurden hier seit 1982 arten­rei­che Streu­obst­wie­sen mit etwa 180 verschie­de­nen alten Hochstamm­sor­ten angelegt. 

Zwölf erfah­re­ne Lehrer standen bereit, um die Kunst des Mähens mit Sense mit all ihren Kniffen zu vermit­teln: Wie stelle ich meine Sense richtig ein? Auf welches Blatt kommt es an? Wie halt