RAVENSBURG — Die Ravens­burg Towerstars haben die vakan­te Positi­on des Chefcoachs mit Tim Kehler besetzt. Der 50-jähri­ge Kanadi­er bringt als einer der dienst­äl­tes­ten Trainer der DEL2 immense Erfah­rung mit.

Tim Kehler stand die letzten vier Spiel­zei­ten bei den Kassel Huskies an der Bande. In der Saison 2020/21, in der er es mit seiner Mannschaft ins DEL2-Finale schaff­te, wurde er als „Trainer des Jahres“ geehrt. Auch bei den Löwen Frank­furt (2013 bis 2015) hatte Tim Kehler die Funkti­on des Cheftrai­ners zweiein­halb Jahre lang inne. Der künfti­ge Towerstars Coach sammel­te in seiner Karrie­re auch umfas­sen­de inter­na­tio­na­le Erfah­rung, beispiels­wei­se als Co-Trainer bei Red Bull Salzburg in der damali­gen EBEL, beim ungari­schen Club Miscol­ci Meges­ve­d­je sowie für die ungari­sche Nationalmannschaft.

Die Clubfüh­rung der Towerstars legte großen Wert darauf, dass der Nachfol­ger für den in die PENNY DEL gewech­sel­ten Peter Russell die DEL2 und auch den Großteil des bereits weit fortge­schrit­ten besetz­ten Towerstars Kaders aus frühe­ren Spiel­zei­ten gut kennt.
Frank Kottmann, Aufsichts­rats­vor­sit­zen­der der Towerstars sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Tim Kehler einen Trainer gefun­den haben, der sehr gut in unser Anfor­de­rungs­pro­fil passt und der uns mit seiner großen Erfah­rung beim Errei­chen unserer Ziele in den nächs­ten Jahren sehr helfen wird.“

„Ich freue mich sehr, neuer Cheftrai­ner der Towerstars zu sein und möchte mich bei Frank Kottmann, Daniel Heinri­zi, Rapha­el Kapzan und allen Verant­wort­li­chen der Towerstars für diese Chance bedan­ken”, sagt Tim Kehler und ergänzt: „Ravens­burg hat sich zu einem der besten Ziele in der DEL2 entwi­ckelt und ich freue mich auf die Heraus­for­de­rung, die hervor­ra­gen­den Leistun­gen der letzten Jahre fortzuführen.“

Geschäfts­füh­rer Sport Daniel Heinri­zi sagt: „Uns war es wichtig, einen Trainer zu verpflich­ten, der ein guter Kommu­ni­ka­tor ist und die DEL2 bereits kennt. Die Gesprä­che waren sehr konstruk­tiv und Tim erfüllt diese Voraus­set­zun­gen am besten. Er teilt diesel­ben Ansich­ten des moder­nen Eisho­ckeys wie ich selber und bevor­zugt ein ähnli­ches Spiel­sys­tem, wie es unsere Mannschaft bereits letzte Saison erfolg­reich gespielt hat. Wir kennen uns seit mehre­ren Jahren und ich freue mich auf die gemein­sa­me Zusammenarbeit.“