«Wir gehen leider davon aus, dass zum Schul­start am 14. Septem­ber in den 4500 Schulen im Land an vielen Stellen vorge­schrie­be­ne Hygie­ne­stan­dards nicht einge­hal­ten werden können», sagte die GEW-Landes­vor­sit­zen­de Doro Moritz. Sie habe sich zwar schon lange vor den Sommer­fe­ri­en für mehr Reini­gungs­per­so­nal und verbind­li­che Abspra­chen des Kultus­mi­nis­te­ri­ums mit den Schul­trä­gern einge­setzt. «Aber Kultus­mi­nis­te­rin Susan­ne Eisen­mann und die Schul­trä­ger haben offen­sicht­lich ihre Hausauf­ga­ben nicht gemacht», kriti­sier­te Moritz.

Nach den Hygie­ne­hin­wei­sen des Landes für Schulen müssen unter anderem Handkon­takt­flä­chen wie Türklin­ken und Griffe, Treppen­ge­län­der, Licht­schal­ter, Tische, Kopie­rer und zum Beispiel Tasta­tu­ren beson­ders gründ­lich und mindes­tens täglich gerei­nigt werden. In allen Toilet­ten­räu­men muss es ausrei­chend Spender für Flüssigs­ei­fen und Einmal­pa­pier-Handtü­cher geben. Diese gilt es für die Schulen regel­mä­ßig aufzu­fül­len.

Die Gewerk­schaft will weite­re Ergeb­nis­se der Umfra­ge am Montag (11.30) in Stutt­gart vorstel­len.