WASHINGTON (dpa) — Dass Donald Trump es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist kein Geheim­nis. Kein Wunder, dass der Ex-Präsi­dent für Anhän­ger von Verschwö­rungs­theo­rien als eine Art Heils­brin­ger gilt.

Schon seit Jahren hat Donald Trump sich bemüht, Anhän­ger der Verschwö­rungs­theo­rie QAnon zumin­dest nicht zu verär­gern. Doch wenige Wochen vor den wichti­gen Parla­ments­wah­len Anfang Novem­ber flirtet der Ex-Präsi­dent mit QAnon offen­si­ver als zuvor.

So teilte Trump jüngst mit den mehr als vier Millio­nen Follo­wern in seinem hausei­ge­nen Twitter-Ersatz Truth Social eine Zeich­nung, die ein anderer Nutzer gepos­tet hatte. Sie zeigt Trump mit einem Q‑Symbol am Jackett. Auf dem Bild steht außer­dem: «WWG1WGA» — die Abkür­zung des QAnon-Mottos «Wo einer von uns hingeht, werden wir gemein­sam hinge­hen». Ähnlich offen­sicht­lich war die Botschaft in einem auf Trumps Account geteil­ten V