STUTTGART (dpa/lsw) — In Baden-Württem­berg wollen sich am Samstag zahlrei­che Städte und Gemein­den an der Licht-Aus-Aktion Earth Hour betei­li­gen. Wie ein Sprecher der Umwelt­stif­tung der dpa mitge­teilt hat, soll in mehr als 140 Südwest-Kommu­nen das Licht für den Klima­schutz ausge­hen. Darun­ter befin­den sich große Kommu­nen, wie etwa die Landes­haupt­stadt Stutt­gart oder auch Mannheim und Freiburg sowie viele kleine­re Gemein­den in verschie­de­nen Landkreisen.

Mit der Aktion Earth Hour will die Umwelt­stif­tung WWF am Samstag­abend auf die Bedro­hun­gen in Folge des Klima­wan­dels aufmerk­sam machen. Um 20.30 Uhr soll daher rund um den Globus eine Stunde lang das Licht ausge­schal­tet werden. Nach Angaben der Stiftung haben bundes­weit bisher 551 Städte und Gemein­den ihre Teilnah­me angekün­digt. Auch an berühm­ten Sehens­wür­dig­kei­ten, wie etwa an Schloss Neuschwan­stein, dem Kölner Dom und am Branden­bur­ger Tor soll demnach am Samstag für eine Stunde Dunkel­heit herrschen.

Gut ein halbes Jahr vor der Bundes­tags­wahl und vor den kommen­den Landtags­wah­len wolle man die Aktion auch als Forde­rung an die Politik verstan­den wissen, sagte ein WWF-Sprecher in Berlin. «Keine Partei kommt im Super­wahl­jahr am Klima­schutz vorbei. In Zeiten der Corona-Pande­mie empfiehlt der WWF, die Earth Hour zu Hause zu verbrin­gen und die Aktion auf den Sozia­len Netzwer­ken zu verfol­gen. Die Idee zur Earth Hour kam erstmals vor 14 Jahren in Austra­li­en auf.