Schnell etwa Süßes statt ein warmes Mittag­essen — im Lockdown schaf­fen es nicht alle, sich gesund zu ernäh­ren. Vor allem bei Kindern könnten die Corona-Pfunde langfris­ti­ge Folgen haben.

NÜRNBERG (dpa) — Die Corona-Pande­mie stellt den Alltag vieler Menschen auf den Kopf — und das macht sich auch bei der Ernäh­rung bemerkbar.

Chips und Limo statt ein warmes Mittag­essen in der Schule, regel­mä­ßig Nudeln mit Pesto aus dem Glas, weil neben der Kinder­be­treu­ung wenig Zeit bleibt, aber auch mehr Obst, Gemüse und frisch Gekoch­tes statt Curry­wurst und Pommes in der Kanti­ne. «Bei der Ernäh­rung gibt es gerade Licht und Schat­ten», sagt Astrid Donalies von der Deutschen Gesell­schaft für Ernährung.

Leidtra­gen­de könnten vor allem Kinder aus Famili­en mit niedri­gem Bildungs­stand sein. «Es zeigt sich, dass die Schere weiter ausein­an­der geht», sagt Donalies. Gut gestell­te Famili­en legten auch im Lockdown großen Wert au