BERLIN (dpa) — Exper­ten zeigen sich besorgt über die Gesund­heits­ver­sor­gung in der Ukrai­ne. Sie gehen davon aus, dass sich der Krieg massiv auf die Infek­tio­nen mit Tuber­ku­lo­se und HIV auswir­ken wird.

Der Globa­le Fonds zur Bekämp­fung von Aids, Tuber­ku­lo­se und Malaria erwar­tet infol­ge des russi­schen Angriffs­kriegs in der Ukrai­ne mehr Infek­tio­nen mit Tuber­ku­lo­se und HIV.

«Es ist noch zu früh, um die langfris­ti­gen Folgen des Krieges genau einzu­schät­zen, aber wir gehen davon aus, dass sich der Konflikt erheb­lich auf die Tuber­ku­lo­se- und HIV-Raten in der Ukrai­ne und in der gesam­ten Region auswir­ken wird», sagte der Direk­tor des Fonds, Peters Sands, dem Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land. «Große Flucht­be­we­gun­gen, die Unter­brin­gung in beeng­ten Unter­künf­ten und die Unter­bre­chung der medizi­ni­schen Versor­gung