KARLSRUHE (dpa/lsw) — Wegen der Kochfreu­de in der Corona-Pande­mie und höherer Preise sind die baden-württem­ber­gi­schen Obst- und Gemüse­bau­ern nach eigenen Angaben mit einem blauen Auge durch das vergan­ge­ne Krisen­jahr gekom­men. «Die Menschen haben in der Pande­mie verstärkt zuhau­se gekocht und dabei häufig auf frische, gesun­de und regio­nal erzeug­te Lebens­mit­tel gesetzt», sagte der Präsi­dent des Baden-Württem­ber­gi­schen Genos­sen­schafts­ver­bands, Roman Glaser, am Montag in Karls­ru­he. Zwar seien die vermark­te­ten Mengen bei Obst und Gemüse im Vergleich zum Vorjahr deutlich gerin­ger ausge­fal­len. Der Gesamt­um­satz hinge­gen nahm spürbar zu, wie der Verband mitteilte.

Auch für das laufen­de Jahr gehen die Erzeu­ger von vergleichs­wei­se guten Zahlen aus. «Die tiefen Tempe­ra­tu­ren im Winter und die durch­gän­gi­gen Frost­pe­ri