BERLIN (dpa) — Silves­ter steht schon fast vor der Tür. Viele lieben es, das neue Jahr mit einem bunten Feuer­werk zu begrü­ßen. Doch steht der Spaß im Verhält­nis zu den massi­ven Schäden an Umwelt und Menschen?

Die Deutsche Umwelt­hil­fe (DUH) hat Bundes­in­nen­mi­nis­te­rin Nancy Faeser (SPD) aufge­for­dert, die Bölle­rei in diesem Jahr «ein für alle Mal» zu beenden. Durch wenige und einfa­che Änderun­gen der Spreng­stoff­ver­ord­nung könne die Minis­te­rin umwelt­schäd­li­chem Feuer­werk schnell ein Ende setzen, sagte DUH-Bundes­ge­schäfts­füh­rer Jürgen Resch dem Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land (RND).

Er freue sich darüber, dass eine wachsen­de Mehrheit der Deutschen sich für ein Böller­ver­bot ausspre­che. In einer reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge des Insti­tuts Insa Consu­le­re im Auftrag der Verbrau­cher­zen­tra­le Branden­burg stimm­ten 53 Prozent der Befrag­ten für ein Verbot, 39 Prozent waren dagegen.

«Die Argumen­te für ein Verbot der Schwarz­pul­ver-Raketen und Böller sind vielfäl­tig: Luftver­schmut­zung und tausen­de Tonnen Abfäl­le, Millio­nen verschreck­te und leiden­de Tiere, Häuser­brän­de und viele Tausend verletz­te Kinder wie Erwach­se­n