Alles inves­tiert — und fast nichts gewon­nen. Die deutsche Bora-hansgro­he-Mannschaft arbei­tet den ganzen Tag und reißt das Feld ausein­an­der. Doch Sagan kann die Vorar­beit nicht vollenden. Immer­hin macht Buchmann einen Sprung. Die Etappe gewinnt wieder van Aert.

«Das war ein richtig guter Tag. Es geht nach vorne. Das ist ein guter Schritt gewesen», sagte der deutsche Hoffnungs­trä­ger, der durch den cleve­ren Überra­schungs­an­griff seines Bora-hansgro­he-Teams auf der siebten Etappe der 107. Tour de France einen Sprung auf den zehnten Platz der Gesamt­wer­tung gemacht hat. Doch das eigent­li­che Ziel hat die deutsche Mannschaft klar verpasst, nachdem Super­star Peter Sagan die Vorar­beit im Schluss­sprint nicht vollenden und den so sehnlichst erhoff­ten Etappen­sieg nicht einfah­ren konnte.

Entspre­chend angefres­sen war Buchmanns berühm­ter Teamkol­le­ge. «Das ist bitter, aber so ist Radsport», sagte der dreima­li­ge Weltmeis­ter, der im Sprint zunächst einge­klemmt war und am Ende nicht über Platz 13 hinaus­kam. Statt­des­sen trium­phier­te nach 168 Kilome­tern von Millau nach Lavaur wieder der belgi­sche Überflie­ger Wout Van Aert. Der Mailand-Sanre­mo-Champion setzte sich vor dem Norwe­ger Edvald Boasson Hagen und dem Franzo­sen Bryan Coquard durch und feier­te seinen zweiten Etappen­sieg bei der 107. Aufla­ge der Frankreich-Rundfahrt.

Dabei hatte das Bora-Team durch einen frühen Angriff das Feld ausein­an­der­ge­ris­sen und alles für Sagan vorbe­rei­tet. Als Trost­preis blieb Sagan nur das Grüne Trikot, das er seinem Ex-Teamkol­le­gen Sam Bennett wieder abnahm. Doch das dürfte den erfolgs­ver­wöhn­ten Sagan kaum zufrie­den­stel­len, wartet er doch seit dem 10. Juli 2