Ein großer Teil der Einzel­händ­ler im Südwes­ten fürch­tet wegen des anhal­ten­den Corona-Lockdowns um die Zukunft und fordert mehr und besser auf die Branche zugeschnit­te­ne Hilfe. «Die Situa­ti­on im Handel ist äußerst drama­tisch», sagte der Präsi­dent des Handels­ver­ban­des Baden-Württem­berg, Hermann Hutter, am Mittwoch. Mehr als die Hälfte der Händler sehe einer Umfra­ge zufol­ge spätes­tens in der zweiten Jahres­hälf­te ihre unter­neh­me­ri­sche Existenz in Gefahr. Und mehr als 80 Prozent reich­ten die aktuel­len Hilfs­maß­nah­men zur Siche­rung der Existenz nicht aus. «Der Einzel­han­del bringt ein Sonder­op­fer», sagte Hutter. Und dabei werde er mit der sogenann­ten Überbrü­ckungs­hil­fe III des Bundes sehr schlecht unterstützt.

«Die Überbrü­ckungs­hil­fe III ist kompli­ziert