Weingar­ten — Der Raubüber­fall auf ein Lebens­mit­tel­ge­schäft im Welfen­pa­lais vor zwei Wochen steht vor der Aufklä­rung. Die Krimi­nal­po­li­zei konnte einen 29-jähri­gen Mann ermit­teln, der in dringen­dem Verdacht steht, die Tat began­gen zu haben.

Wie bereits berich­tet, betrat der Täter an jenem Samstag (18. Juli) mit einem Stock bewaff­net einen Frisch­kost­la­den in der Wilhelm-Braun-Straße, bedroh­te eine anwesen­de Mitar­bei­te­rin und verlang­te nach Geld. Die Frau weiger­te sich hartnä­ckig, das Geld heraus­zu­ge­ben, worauf­hin der Täter ohne Beute flüch­te­te.

Im Zuge ander­wei­ti­ger Ermitt­lun­gen statte­te die Krimi­nal­po­li­zei dem 29-Jähri­gen am Donners­tag einen Besuch ab. Er sollte wegen Laden­dieb­stahls, Farbschmie­rei­en und einem Verstoß gegen das Waffen­ge­setz überprüft werden. Außer­dem passte die der Polizei vorlie­gen­de Perso­nen­be­schrei­bung von dem Räuber auf den polizei­be­kann­ten Mann. Bei der Überprü­fung stießen die Beamten auf die Tatwaf­fe. Es war kein Skistock, sondern eine gussei­ser­ne Vorhang­s­tan­ge mit aufge­setz­ter Bambus­spit­ze, alles schwarz lackiert. Die Ermitt­ler konfron­tier­ten den 29-Jähri­gen mit der Tat, worauf er die Begehung des Raubüber­falls zugab. Gründe für eine Inhaf­tie­rung des Mannes gab es nicht, weshalb er nach Abschluss der notwen­di­gen Maßnah­men wieder auf freien Fuß kam.