RAVENSBURG — Die Gräber deutscher Kriegs­to­ten im Ausland sind nicht verges­sen: Seit Jahrzehn­ten kümmert sich der Volks­bund Deutsche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge (VDK) um ihren Erhalt. Umso mehr freut es den Ravens­bur­ger VDK-Vorsit­zen­den August Schuler, dass durch die Sammel­ak­ti­on des VDK-Verban­des Ravens­burg im vergan­ge­nen Jahr mit 11.400 Euro wieder ein sehr gutes Ergeb­nis erzielt werden konnte. 

“Unser Dank gilt den großzü­gi­gen Spendern, aber auch den vielen Helfern, die ehren­amt­lich auf den Straßen Spenden gesam­melt haben”, sagt August Schuler. Bei den Straßen­samm­lun­gen im Novem­ber waren die Kyffhäu­ser Solda­ten­ka­me­rad­schaft 1840 Ravens­burg und die Bundes­wehr-Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft auf dem Ravens­bur­ger Wochen­markt unter­wegs. Hinzu kam eine alljähr­li­che Spenden­brief­ak­ti­on. Schirm­herr der Sammel­ak­tio­nen war Ravens­burgs Oberbür­ger­meis­ter Dr. Daniel Rapp. 

Der Volks­bund hat heute 213.000 aktive Förde­rer sowie rund 1,3 Millio­nen gelegent­li­che Spender und Inter­es­sier­te. Mit ihren Beiträ­gen und Spenden, mit Einnah­men aus Erbschaf­ten und Vermächt­nis­sen sowie den Erträ­gen aus der jährli­chen Haus- und Straßen­samm­lung finan­ziert der Volks­bund mehr als Zweidrit­tel seiner Arbeit. Des-halb ist die Haus- und Straßen­samm­lung so wichtig für den Volks­bund. Den Rest decken öffent­li­che Mittel des Bundes und der Länder.

Im Auftrag der Bundes­re­gie­rung kümmert sich der Volks­bund um die Erfas­sung, Erhal­tung und Pflege der Gräber deutscher Kriegs­to­ten im Ausland. Zu-dem betreut er Angehö­ri­ge in Fragen der Kriegs­grä­ber­für­sor­ge, unter­stützt die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit und fördert die Begeg­nung junger Menschen an den Ruhestät­ten der Toten. Dazu kommen Friedens- und Versöh­nungs­ar­beit durch die “Stiftung für den Frieden” und eine engagier­te Jugendarbeit.

Wer spenden möchte, kann sich jeder­zeit online infor­mie­ren unter www.volksbund.de.